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FAIE auf Lambacher Schweinefachtagung

Am 14.01.2015 ging erneut die Lambacher Schweinefachtagung im Ausbildungszentrum Lambach, Österreich über die Bühne, dieses Mal wieder mit namhaften Vortragenden und hochinteressanten Beiträgen.

Die Begrüßung durch Direktor OStr. Mag. Franz Hochreiner und Chefredakteur vom Fortschrittlichen Landwirt, Herrn Roman Goldberger, stand ganz im Zeichen des schwierigen Schweinejahres 2014. Durch das Russland Embargo mussten große Verluste im Schweinefleischexport an Drittländer verschmerzt werden, Ausgleichszahlungen blieben im Schweinesektor aus.

Bundesminister Andrä Rupprechter sprach beruhigende Worte für Schweinezüchter

Nach einem kurzen Beitrag zur aktuellen Lage des Agrarlandesrats Max Hiegelsberger ("Für wen produzieren?") ging es direkt über zum großen Ehrengast des Tages, Herrn Bundesminister Andrä Rupprechter. Dieser beruhigte die Schweinebauern und Schweinebäuerinnen - das neue Programm der Ländlichen Entwicklung für die Periode 2014-2020 sei noch vor Weihnachten in Brüssel genehmigt worden. Des Weiteren sprach er über die Investitionsförderungen (insgesamt stehen 102 Mio.€ zur Verfügung). 

Nachdem Russland drittwichtigster Abnehmer außerhalb der EU war (vor allem fette Schweinebäuche), berichtete Rupprechter auch über die Erschließung neuer Märkte, beispielsweise im asiatischen Raum, bis hin zu den Philippinen. In China wurde das benötigte Veterinärprotokoll bereits unterzeichnet und ein weiteres Treffen von Rupprechter und den zuständigen Personen in China ist bereits geplant. In Zukunft könnte Österreich also all diese Länder mit qualitativ hochwertigen Schweineprodukten beliefern!

Weiters sprach er im Zuge der TTIP Debatte Themen wie das Vorantreiben regionaler Produkte an. Vor allem in der heimischen Gastronomie müsse der Selbstversorgungsgrad gesteigert werden (bis jetzt nur in etwa 43% österreichisches Rindfleisch auf den heimischen Speisekarten). Außerdem solle unsere hochtechnologische und moderne Landwirtschaft in der Werbung und generell der öffentlichen Meinung realistischer dargestellt und nicht romantisiert werden.

Der nächste Programmpunkt widmete sich den beliebten "Lambacher Praxistipps":

Beim "Landwirt" Futterautomaten Praxistest wurden 12 verschiedene Automaten für die Ferkelaufzucht verglichen, dabei schnitten alle gut ab, mit benutzerspezifischen Vor- und Nachteilen. Die Schweinebäuerin/der Schweinebauer sollte sich immer zuerst die Fragen stellen, wie will ich den Automaten befüllen, wie groß sind meine Buchten und Besatzdichten, wie viel kann ich pro Ferkel ausgeben, will ich Absperrmöglichkeiten für den Wasseranschluss usw.

Den Test mit allen genau beschriebenen Automaten (inkl. Video) finden Sie hier!

Im zweiten "Lambacher Praxistipp" präsentierte Dipl. HLFL Ing. Hannes Mader einen vermeintlich neuen Stern am Ferkelammenhimmel. Die LAX Disco Box! Es stellte sich allerdings heraus, dass diese noch einige Mängel im täglichen Ferkelaufzuchtalltag aufweist (Box passte durch keine übliche Stalltür, Milchkanister wird weich und verformt sich...). Gerade mit den immer steigenden Zahlen der lebend geborenen Ferkel hatte der Erfinder dieser Box eine sehr gute Idee und wenn man ein wenig handwerkliches Geschick besitzt, kann man die kleinen Mängel bzw. Konstruktionsfehler selbst beheben.

Im vorletzten Beitrag erinnerten Ing. Franz Strasser von der Beratungsstelle für Schweineproduktion Wels und Ing. Andreas Blaimschein vom ABZ Lambach die Anwesenden wie wichtig es ist, seine biologischen und ökonomischen Kennzahlen zu kennen. Man solle mehr auf die Infos, die man bekommt, achten, auch Schlachthofbefunde (z.B. ÖFK Datenbank). Nur wenn man genau über seinen eigenen Betrieb Bescheid weiß, kann man auch effektiv wirtschaften. 

 

Ferkel_wR

Den letzten hochinteressanten Beitrag des Tages lieferte Frau Katrin Szczepanski, Leiterin einer 650er Sauenanlage in Deutschland. Sie zeigte in einem packenden, virtuellen Rundgang Ihres Stalles, wie man selbst einen großen Betrieb mit den richtigen Hygiene- und Management-Maßnahmen führen kann, dabei einen guten Gesundheitsstatus, hohe lebend geborene Ferkelzahlen und niedrige Verluste durch Erdrücken erreichen kann. Der Betrieb benötigt auch keine künstlichen Ammen. Durch Eigenremontierung, strenge Hygienerichtlinien (verpflichtende Dusche jedes Mal wenn man den Stall betritt), bei Bedarf Geburtshilfe, konsequenten Wurfausgleich und viel Zeit und auch Geduld scheint alles bestens zu funktionieren.

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